Die geschlechtergerechte Sprache und ihre Sackgassen

Im Oktober 2014 wurde unserer Landesregierung vom Steuerzahlerbund vorgeworfen, öffentliche Gelder für die Umbenennung der Studentenwerke des Landes in „Studierendenwerke“ zu verschwenden.

Bereits zuvor, im August, hatten Medien diese kostspielige Namensänderung kritisiert: Aus der Sicht der Stuttgarter Nachrichten war sie „so unnötig wie ein Kropf“. „Spiegel Online“ reimte „Gender, Gender, Geldverschwender“ (beides 22.8.2014).

Unser Landesverband möchte dazu beitragen, Debatten über „geschlechtergerechte Sprache“ durch philologische Argumentation zu versachlichen. Den folgenden Text zu diesem Thema hat der Deutsche Philologenverband in seine Zeitschrift „Profil“ aufgenommen (11-12/2014).